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WAVE ENERGY

Wellenenergiekonverter

Der Wellenenergiekonverter besteht aus einem Schwimmkörper von 15 m Durchmesser und ist durch ein Rohr mit einer gleich großen Scheibe in 30 m Tiefe verbunden. Die Differenz zwischen dem Wellenhub an der Oberfläche und dem in der Tiefe ergibt eine oszillierende und kippende Bewegung, deren Leistung in elektrische Energie gewandelt wird.

Ein Modul produziert bei 3 m Wellenhöhe 500 kW. Eine Vielzahl von Modulen kann in geringem Abstand betrieben werden. Dadurch können bis zu 1.000 Wellenenergiekonverter pro Quadratkilometer Meeresfläche eingesetzt werden.

Wellenenergie ist zudem sehr gut sowohl zur dezentralen Wasserstoffproduktion als auch zur Meerwasserentsalzung geeignet.

Größtes Energiepotential

Die nutzbare Wellenenergie ist um ein Vielfaches höher als der fossile / nukleare Weltenergieverbrauch.

Die Meerestiefe schränkt bei Wellenenergie die Energieerzeugung nicht derart ein, wie es bei Offshore-Windkraftnutzung der Fall ist.

Hohe Versorgungssicherheit

Wellenenergie ist kontinuierlich vorhanden und hat bei geeigneten Standorten besonders im unteren Leistungsbereich keine Leistungsausfälle wie die Windkraft bei Windstille oder die Solarenergie des Nachts.

Die Grundlastversorgung ist durch Wellenkraftwerke möglich, da die Volllaststunden in der Größenordnung der von Kohlekraftwerken liegen. Die Leistung durch Wellenhub steigt proportional mit der Windgeschwindigkeit. Die Leistung der Kippbewegung durch Wellen hat bei niedrigen Wellen ein Maximum und sinkt dann auf Grund langsam werdender Wellenfrequenz. Eine optimierte Umwandlung von Hub- und Kippauftrieb ergibt ab einer Mindestwellenhöhe bei allen Windgeschwindigkeiten und Wellenhöhen eine konstante Leistung.

Wellenenergiekonverter tauchen bei Orkan unter und vermeiden damit Schäden.

Geringe Energiekosten

Die Energiedichte der Wellen ist hoch. Damit werden Wellenenergiekonverter entsprechend klein und kostengünstig. Sie brauchen im Gegensatz zu Off-shore-Windkraftanlagen kein teures Fundament, sondern lediglich eine Verankerung und eine Anbindung an das Unterwasserstromkabel.

Durch die Schwimmfähigkeit der Wellenkraftkonverter ist der Transport zum Bestimmungsort auf dem Seeweg kostengünstig in die ganze Welt realisierbar.

Im Verhältnis zur Windenergienutzung im Gebirge oder Solarenergienutzung in der Wüste sind die Stromtransportkosten niedrig, da 37% der Weltbevölkerung in Regionen lebt, die bis 100 km von der Küste entfernt wohnen.

Mit der geplanten Einspeisevergütung der Novelle des „Erneuerbareren Energiegesetzes“ kann die Entwicklung und Markteinführung im Bereich der Nordsee finanziert werden und eine Basis für den weltweiten Export dieser Energietechnik werden.

Der Skaleneffekt der Serienproduktion führt zur Kostenreduktion, so dass die Stromkosten der Wellenenergienutzung in zehn bis fünfzehn Jahren auf das Niveau neu gebauter konventioneller Kohlekraftwerke sinkt.

Positive Umweltfaktoren

Keine CO2-Emmissionen

Kein Landschaftsverbrauch durch Kohletagebau

Keine Landschaftsbildbeeinflussung durch Windkraft

Keine aufwändige und evtl. ökologische bedenkliche Gründung im Küstengewässer

Kaum Interessenkonflikte zwischen Naturschutz und Energieerzeugung

Positive Arbeitsmarkteffekte

Wellenenergiekonverter werden in Werften produziert. Hier ist reichlich unausgelastete Infrastruktur und gut ausgebildetes Personal vorhanden.

In Schiffsbau und Meerestechnik existiert an Universitäten und Instituten entsprechende Forschungs- und Entwicklungsstruktur.

Die Technik der Wellenenergiekonverter baut auf bewährten Industriekomponenten auf, somit sind keine „Kinderkrankheiten“ zu erwarten.

Wellenkraftkonverter können aus zuvor genannten Gründen in kurzer Zeit zur Marktreife entwickelt werden und in Deutschland produziert sowie in Deutschland und im Ausland zum Einsatz kommen.

Der Export von Wellenkraftwerken wird heimische Arbeitsplätze sichern.

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